Nachdem mir hier in Italien die Weihnachtsstimmung gefehlt hat und ich fand, dass es nach(fast) einem halben Jahr mal wieder an der Zeit wäre meine Familie und meine Freunde zu sehen, bin ich über Weihnachten und Silvester nach Hause gefahren.
Das sollte für die, die mich nicht zu sehen bekommen haben, mal erklärt sein.
Für alle andern: schön wars!
Widererwarten war es gar nicht so komisch nach Deutschland zu kommen, es war, als wäre ich nie weg gewesen. Schwuppdiwupp hatte ich mich wieder eingelebt und hab mich natürlich auch pudelwohl gefühlt. 2 Wochen lang hab ich mich geweigert italienisches Essen zu essen, hab( so gut wie) kein RTL geschaut( ist hier einer der wenigen deutschen Fernsehsender die wir haben und aufgrund von zu viel Intelligenz hängt er mir schon zum Hals raus;) ), bin durch den Schnee gewandert, bin krank gewesen, hab viele Geschenke bekommen, hab wieder mit meinen Freunden gefeiert und hab mal nicht an alle Probleme hier gedacht.
Umso schwerer war es für mich, wieder hier her zurück zu gehen. Der Abschiedsschmerz hat schon Tage vor der Abreise angefangen und dauert immer noch an.
Nachdem sämtliche Hoffnungen, nicht zurück gehen zu müssen zerstört wurden( weder auf der Autobahn war mein gewünschtes Verkehrschaos, noch wurde der Flughafen wegen Eisglätte gesperrt... ;) ), bin ich jetzt eben doch wieder hier im warmen Süden.
Auch wenn der Blog vielleicht bis jetzt einen anderen Eindruck gemacht hat, soll an dieser Stelle gesagt sein, dass es nicht immer einfach ist. Wir hatten schon einige Probleme, die uns wirklich Kraft gekostet haben, wir haben ständig Auseinandersetzungen wegen kleinen und großen Dingen und manchmal einfach keine Lust mehr.
Weil unsere Wohnung in dem Altenheim ist, fällt es uns auch nicht so leicht, die Arbeit von der Freizeit zu trennen.
Weil ich jetzt wohl meinen Jahrestiefpunkt erreicht hab, kann es aber eigentlich nur besser werden( hoffe ich doch mal) und der nächste Beitrag sprüht vielleicht wieder vor Motivation...